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Gerd Ruge (1928–2021)
Foto: bpk-Fotoarchiv / Staatsbibliothek zu Berlin / Fredeke Ruge
Westliche Politiker in China
Leben in China
China, Politik und Wirtschaft
Originalabzüge: keine
Negative: ca. 12.800 sw-Negative, 357 Negativbögen (5 Ordner – 1 lfm)
Kontaktabzüge: ca. 357 Kontaktbögen (1 Kiste – 1 lfm)
Farbdias: ca. 3000 Farbdias, 186 Farbdiabögen oder Journale (1 Kiste – 1 lfm)
Publikationen/Archivalien: Briefe, Inhaltsübersichten, Publikationen (18 Kartons – ca. 18 lfm)
Biografie, Ausstellungen und Publikationen
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Biografie Gerd Ruge
Gerd Ruge
Deutscher Journalist1928
Geboren am 9. August 1928 als Sohn des Arztes Werner Ruge und dessen Frau Gertrud, geb. Lüdemann, in Hamburg1946
Abitur1949
Beginn der journalistischen Tätigkeit beim Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) unter Generaldirektor Adolf Grimme1950
Berichtet als erster westdeutscher Journalist nach dem Zweiten Weltkrieg aus Jugoslawien1956–1959
Erster Korrespondent der ARD in Moskau1961
Gemeinsam mit Felix Rexhausen und Carola Stern Gründung der deutschen Sektion von Amnesty International1963
Zusammen mit Klaus Bölling Initiator der ARD-Sendung Weltspiegel1964–1969
Korrespondent in den USA1970
Übernahme der Leitung des WDR-Hauptstadtstudios in Bonn1973–1976
Berichtet für die Tageszeitung Die Welt aus PekingIn seiner Zeit in China entsteht ein umfangreiches Fotokonvolut von hohem zeitgeschichtlichem Interesse.
bis 1993
Übernahme verschiedener Funktionen bei WDR und ARD
darunter- 1981–1983 Moderation des ARD-Magazins Monitor
- 1984/1985 WDR-Fernsehchefredakteur
1993
Am 1. September 1993 Eintritt in den Ruhestand bei der ARD1993–2001
Weiterhin Arbeit als freier Journalist
Veröffentlichung von Reisereportagen sowie Mit-Moderation der 3sat-Talksendung NeunzehnZehn1997–2001
Lehrtätigkeit als Professor für Fernsehjournalismus an der Hochschule für Fernsehen und Film München2021
Gestorben am 15. Oktober 2021 in MünchenGerd Ruge erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie den Adolf-Grimme-Preis mit Silber (1969), das Bundesverdienstkreuz (1972), das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (1992), das Große Bundesverdienstkreuz (2014). Er war Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.
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Publikationen Gerd Ruge
Publikationen (Auswahl)
Ruge, Gerd: Unterwegs. Politische Erinnerungen. Berlin, Hanser Verlag, 2013. > Titel im StabiKat
Ruge, Gerd: Die Deutschen und ihre Nachbarn: Russland. München, Verlag C. H. Beck, 2008.
Ruge, Gerd: Sibirisches Tagebuch. Reisebericht. Berlin, Berlin Verlag, 1998. > Titel im StabiKat
Ruge, Gerd: Weites Land. Russische Erfahrungen. Russische Perspektiven. Erfahrungsberichte, Berlin, Berlin Verlag, 1996. > Titel im StabiKat
Ruge, Gerd: Der Putsch. Vier Tage, die die Welt veränderten. Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, 1991.
Ruge, Gerd: Michail Gorbatschow. Biographie. Frankfurt am Main, S. Fischer Verlag, 1990. > Titel im StabiKat
Ruge, Gerd: Zwischen Washington und Moskau. Europa in der Konfrontation der Supermächte. Frankfurt am Main, Fischer Verlag, 1985. > Titel im StabiKat
Ruge, Gerd: Begegnung mit China. Eine Weltmacht im Aufbruch. Düsseldorf/Wien Econ Verlag, 1978. > Titel im StabiKat
Landesverrat und Pressefreiheit: ein Protokoll, Hrsg. von Gerd Ruge, Köln/Berlin Kiepenheuer & Witsch, 1963. > Titel im StabiKat
Ruge, Gerd: Vergessene Kinder Europas? Europäisches Antlitz jenseits des Eisernen Vorhangs. Düsseldorf, Europa Union Verlag, 1962.
Ruge, Gerd: Gespräche in Moskau. Köln/ Berlin, Kiepenheuer & Witsch, 1961. > Titel im StabiKat
Ruge, Gerd: Pasternak. Eine Bildbiographie. München, Kindler Verlag, 1958. > Titel im StabiKat